


Vereinsrückblick von 1963 bis 2003
Geschichtlicher Rückblick anlässlich des 40 Jährige Vereinsjubiläums 2003
Nachdem schon lange Zeit in Reichenbach Musik gemacht wurde, setzte man sich mit dem Bezirksvorsitzenden des Nordbayerischen Musikbundes Herrn Seubold zusammen der die Aufnahme in den Musikbund anstrebte. Aufgrund dessen haben sich die Musiker am 28. März 1963 Abends um 20.30 Uhr, in der Gastwirtschaft „Zur Post“ zusammengefunden um wie es im Protokollbuch heisst: ...sahen wir uns veranlasst, eines gegebenen ordnungsgemäßen Ablaufes einen Musikverein zu gründen.
In freier geheimer Wahl wurden zur ersten Vorstandschaft gewählt:
1. Vorstand Jungkunz Edmund
2. Vorstand u. Schriftführer Hoderlein Hans
Kassier Neubauer Ernst
Unterkassier Pfadenhauer Günter
Dirigent Zipfel Georg (Zipfelsgoll)
Beisitzer Hollermayer Siegfried, Schnappauf Hans,Geyer Heinz
Kassenrevisoren Schnappauf Hans, Hoderlein Peter, Geyer Heinz
Als Abschlusssatz der Gründungsversammlung ist notiert: Bei einigen schönen Märschen und Freudestrahlenden Gesichtern für die Gute Sache wurde dann die erste Gründungsversammlung geschlossen.
Aus dem Beitrittsprotokoll zum NBMB: Es ist dies ein guter und weiterer Schritt zur Verbesserung im Aufbau der Musikkapelle Reichenbach. Diesen guten Schritt den die Musikkapelle unternommen hat, wird auch zum Wohle einer guten kulturellen Sache, der ganzen Gemeinde von Reichenbach zum Wohle sein.
In den kommenden Jahren schafften es die Männer des Musikvereins einen Klangkörper zu formen der aus dem Kulturellen Leben von Reichenbach und weit darüber hinaus nicht mehr wegzudenken war. So wurde bereits 1965 an Wertungsspielen teilgenommen.
Beim Konzertabend 1967 ehrte man die älteren Musiker für 40 bzw. 50 Jahre aktives musizieren, dass einzige Schriftstück welches belegt, dass auch früher schon Musik gemacht wurde. Leider war Ehrendirgent Zipfel Georg wenige Tage vor diesem Konzertabend verstorben.
Beim Musikfest in Teuschnitz 1970 errang die „Original Reichenbacher Blasmusik“ beim
Wertungsspiel einen 1. Rang mit der „Schwarzwald – Suite“. Zu diesem Fest erhielt
der Verein auch die Pro-
Der Erlös des 1972 veranstalteten Weisenfestes wurde auf Vorschlag von Förtsch Manfred
für einheitliche Musikerjacken verwendet. Der Bierpreis samt Ausschenker betrug damals
lt. Protokollbuch 125.-
In den nächsten Jahren konzentrierte man sich, unter der Musikalischen Leitung von Siegfried Hollermayer, voll und ganz auf das weiterkommen, dazu gehörte auch die Anschaffung einer Vereinseigenen Tuba, sowie die Anschaffung neuer Lautsprecherboxen.
Wurde 1975 wiederum ein Wiesenfest abgehalten, um die Jungmusiker vorzustellen, so veranstaltete man 1978 einen Konzertabend und 1979 sogar ein Europakonzert.
Das Führungsteam Hollermayer Siegfried und Jungkunz Edmund kämpfte unaufhaltsam für Ihre Blasmusik, so reiste man nach Südtirol zum spielen und erkämpfte sich im Wertungsspiel 1980 wiederum einen 2. Rang diesmal in der „Oberstufe“.
„Musik hört jeder gerne“ war das Motto eines Unterhaltungsabends 1981, das Jahr in dem man auch das berüchtigte Bockbierfest in Lützelbuch besuchte.
1983, das 20 jährige Bestehen der „Original Reichenbacher Blasmusik“ soll gebührend gefeiert werden. Genau zu diesem Zeitpunkt übernimmt, ein neuer Mann das Amt des 1. Dirigenten. Bereits seit 1979 Mitglied im Musikverein wurde Schnappauf Klaus nun 1. Dirigent.
Man plante den Konzertabend auf Oktober um sich etwas Besonderes einfallen lassen zu können. Damals konnte man mit dem Müller – Trio aus Steinberg und der Kapelle Tramps aufwarten, ebenso wurde genau wie heute eine Oberkrainerformation ins Leben gerufen. Auch dies war wieder ein erfolgreicher Abend für die Blasmusik.
Leider verstarb auch in diesen Jahr unser Bürgermeister Eichhorn, so dass Ihn die Musikkameraden ein Stück auf seinen letzten weg begleiteten.
1985 folgte das erste Bockbierfest das im Jahr darauf abgelöst wurde von einem Konzertabend mit Ehrungen welches Hollermayer Siegfried mit Zither und Gesangseinlage ausschmückte. Als Jahresabschuss folgte ein Adventskonzert mit der Sängerrunde und dem Schulchor. Welches damals drei Jahre lang beibehalten worden ist und erst letztes Jahr wieder neu vom Pfarrgemeinderat ins Leben gerufen wurde.
1986 wiederrum ein Jahr der Reisen. So konnte man in Alsbach bei Koblenz zum Sängerfest aufspielen und nach Mammendorf bei FFB zum Sportfest reisen.
Im Jahr darauf folgte gleich die große Fahrt nach Linswege bei Oldenburg.
Probte man in den ersten Jahren noch im Vereinslokal „Frankenwald„ so ging man in den letzten Jahren in den Gymnastikraum der Schule um dort ungestört Proben zu können. War diese Lösung so in Ordnung, hatte man doch Probleme die ganzen Erinnerungsgaben unterzubringen, als das Vereinslokal „Frankenwald“ geschlossen wurde.
1990 Beteiligte man sich wie alle Vereine von Reichenbach an der 800 Jahr – Feier mit einen eigen Festwagen, wo die Musikerfrauen die alte Kapelle Zipfel nachstellten.
1991 -
1994 fuhr man nach Bad Salzdethfurth in Niedersachsen, genauso wie inzwischen schon
zu guten Bekannten geworden, das Oktoberfest in Sessenbach bei Koblenz welches der
Vereinsring aus-
Selbst einen Tagesausflug nach Regensburg und Kloster Weltenburg organisierte Vorstand Förtsch.
1996 wehte auch ein neuer Wind in der Kirche. Die Anzahl der „Kirchenmusikalischen Umrahmungen“ nahm so stark zu, dass wir sogar von der Kirchenverwaltung neue Notenhefte bekamen.
Des einen Leid des andren Freud! – 1998 nach Schulschließung konnten wir ein eigenes Klassenzimmer für die Blasmusik von der Gemeinde anmieten. Dieses ist heute gar nicht mehr wegzudenken. Ausgestattet mit Schränken und Schaukästen hat Förtsch Edelbert sogar einen kleinen Tresen organisieren können. Ebenso konnte man jetzt endlich einen Kopierer anschaffen.
1998 war auch das Jahr als die Original Reichenbacher Blasmusik das erste mal den Zapfenstreich bei der ersten Barbarafeier aufführte.
Die Freundschaft zu den BAUV –lern ist so groß, das die Musiker nach Ihrer Jahreshauptversammlung mal schnell in den Gymnastikraum sind um den BAUV – lern ein Ständchen zu spielen, die gleichzeitig tagten.
1999 fand dann der erste gemeinsame Kulturabend statt.
2001 wurde nochmals aufgerüstet und neue Clips Mikrofone angeschafft.
Auch ging an uns die neue Technik nicht vorüber und so konnte Klug Hubert und Schappauf
Florian bei der JHV voller stolz verkünden: „Wir sind drin im Weltweiten Netz.“ und
zwar unter www.original-
Seit Januar 2002 stehe nun ich diesem Verein vor und es ging gleich steil bergab
– so wenigstens in Kaulsdorf/ Thüringen. Den dort kam es zum legendären Bühnensturz
-
Erlauben Sie mir abschließend noch mich bei den Dirigenten und Vorständen des Vereins besonders zu bedanken und diese zeitlich noch einmal in 3 kurzen Sätzen aufzuführen.
1. Vorstand
1963 und 1964 sowie 1967 bis 1990 war Jungkunz Edmund 26 Jahre
1965 und 1966 Hoderlein Hans 2 Jahre
1991 bis 2001 Förtsch Edelbert 11 Jahre
2002 bis 2011 Klug Alexander 10 Jahre
2012 bis heute Eschrich Lukas
Dirgent
1963 und 1964 Zipfel Georg 2 Jahre
1965 bis 1982 Hollermayer Siegfried 18 Jahre
1983 bis heute Schnappauf Klaus
Deshalb ist es mir heute eine Verpflichtung und ein Bedürfnis mich bei allen aktiven Musikern zu bedanken für Ihre geleistet Arbeit im Dienste der Bayerischen Blasmusik.
Wurde unser Verein damals von 17 Männern gegründet, so sind im laufe der Zeit 9 von Ihnen verstorben, 1 einziger ist aus gesundheitlichen Gründen ausgetreten, aber 7 Gründungsmitglieder sind immer noch aktiv im Verein tätig, und darauf bin ich heute besonders stolz.
Der Mitgliederstand zum Heutigen Tag beträgt 26 Mitglieder alle aktiv. Auftritte hat der Verein ca. 45, diese werden ergänzt mit ca. 50 Proben pro Jahr.
Alle Fragen und Anschaffungen werden in Vollversammlungen besprochen und ausdiskutiert.
Um allen Jugendlichen die gleiche Chance auf eine Fachgerechte Ausbildung zu geben,
bilden wir nicht nur selber aus, sondern sind auch Mitglied bei der „Orchesterschule
Rennsteig“ wo alle In-
© Original Reichenbacher Blasmusik (Stand: 2003)